Hotline: 02361/12093

Die Parodontologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Zahnhalteapparates.
Der Zahnhalteapparat ist maßgeblich für den Zahnerhalt verantwortlich, da er die Zähne in ihrer Position fixiert.
Die als Parodontitis bekannten Entzündungen des Zahnhalteapparates führen daher unbehandelt oftmals zu vorzeitigem Zahnverlust.
Im Kampf gegen Paradontalerkrankungen leitet unser Ärzteteam eine gezielte Therapie ein und wirkt diesem zerstörerischen Prozess zuverlässig entgegen.

WAS BEDEUTET PARODONTITIS UND WIE ERKENNE ICH DIESE?
Die Parodontitis gehört zu der weltweit am stärksten verbreiteten Zahnerkrankung.
Es handelt sich um eine chronische, meist schmerzlos verlaufende, bakterielle Infektion des Zahnhalteapparats.
Somit sind neben dem Zahnfleisch häufig auch die Wurzelhaut und der zahntragende Knochen mitbetroffen.

Die bakteriell verursachte Entzündung greift den Zahnhalteapparat an und führt im fortgeschrittenen Stadium oft zu Zahnverlust.
Seltene Formen der Parodontitis können unbehandelt schon bei jungen Erwachsenen einen dramatischen Ausgang nehmen.

Der Zahnverlust kündigt sich meist mit einer Änderungen der Zahnstellung und locker werdenden Zähnen an.
Eine Parodontitis beginnt immer mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis), die mit einem geschwollenen Zahnfleisch und verfärbtem bakteriellen Belag an den Zähnen einhergeht.
Unbehandelt kann eine Gingivitis in eine Parodontitis übergehen.

Oft bemerken Sie zunächst eine erhöhte Neigung zu Zahnfleischbluten.
In einigen Fällen gesellt sich ein schlechter Mundgeruch dazu.
Darüber hinaus kann eine bakterielle Entzündung zu einer Änderung der Zahnstellung führen.
Einige Patienten klagen ebenso über gelockerte Zähne und gelegentliche Schmerzen sowie einen schlechten Allgemeinzustand.
Möglich ist auch eine Verschlechterung systemischer Erkrankungen wie z.B. Diabetes und Arteriosklerose.
Auch das Risiko einer Frühgeburt steigt.